Mediation

Das Wunschkind ist endlich auf der Welt, doch nun hängt der Haussegen immer öfter schief...

 

Die Veränderungen, die mit einem Baby einher gehen, sind fundamental: Das komplette Leben wird von heute auf morgen auf den Kopf gestellt, viele Dinge werden durch das Baby bestimmt und eigene Bedürfnisse bleiben meist auf der Strecke. Schlafmangel, Zeitmangel (Familie und Arbeit), die Veränderungen der einzelnen Partner selbst, können eine Beziehung stark belasten. Der Stress, zu hohe Erwartungen an sich selbst und/oder unerfüllte Erwartungshaltungen an den Partner sowie mangelnde Kommunikation können dann zu Konfliktsituationen in der Beziehung führen. Konflikte generell wirken sich nicht nur auf die Konfliktparteien selbst, sondern auch auf deren Umfeld aus.

 

Finden Paare oder Familienmitglieder aus einem Konflikt, so eskaliert er auch sein mag, selbst nicht mehr heraus, kann eine Mediation helfen, einen Ausweg zu finden. Dieser Ausweg stammt von allen Beteiligten selbst und wird einvernehmlich vereinbart: Das spart Nerven, Kraft, Zeit und gegebenenfalls auch Geld. 

 

Als ausgebildete Mediatorin biete ich Mediationssitzungen zur Bewältigung von Konflikten im privaten Bereich:

  • Partnerschaft
  • Familie
  • Eltern-Kind-Mediation (ab Schulalter)

sowie im Schulbereich, zwischen:

  • Lehrern und Lehrern
  • Lehrern und Eltern
  • Lehrern und Schülern
  • Schülern und Schülern

Gerade in diesem Bereich können die Auswirkungen eines Konfliktes gravierend sein: Eine unangenehme Arbeits-/Lernatmosphäre kann zu erhöhtem emotionalen Stress führen und sich negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken.

 

Weiterhin biete ich an:

  • Einzelgespräche
  • Stellvertretermediation

Sind eine oder mehrere Konfliktparteien nicht bereit zu einer Mediation oder ist eine Konfliktpartei noch nicht in der Lage dem/den anderen entgegenzutreten, kann es hilfreich sein, erst einmal ein Einzelgespräch durchzuführen. Entscheidet sich eine Konfliktpartei für ein Einzelgespräch, haben ALLE anderen Konfliktparteien ebenfalls diese Möglichkeit, um ihre Sichtweise erst einmal in Ruhe darlegen zu können.

 

Eine weitere Möglichkeit ist die Stellvertretermediation, bei der, nach kurzer Beschreibung des Konfliktes, Mediatoren (in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Mediation Jena e.V.) in die Rollen der Konfliktparteien gehen. Dann findet eine normale Mediation statt. Die Gefühle und Bedürfnisse, die die Stellvertreter in ihrer Rolle empfunden haben, helfen dem, der den realen Konflikt hat, oft sehr, eine andere Sichtweise auf diesen zu bekommen und anders mit der bisherigen Situation umzugehen.

 

Eine Mediation ist ein freiwilliges Verfahren und kann zu jeder Zeit von allen Teilnehmern abgebrochen werden. Im Normalfall werden mehrere Sitzungen benötigt, bis es im Verfahren zu einer einvernehmlichen Lösung/Vereinbarung kommt. Über eine Fortführung des Mediationsverfahrens wird von Sitzung zu Sitzung entschieden.